Aktuelle Kurse, Retreats, Meditationsbende 2020

Jährlich im Januar in Winterthur

Ohne Wenn & Aber

Ein Wochenend-Workshop zum Thema Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl

> Stimmen von Teilnehmenden

Luzern: Start 26. März 2020

Achtsames Selbstmitgefühl
Achtwöchiges Training in Mindful Self-Compassion (MSC)
Kostenloser Infoabend (Bitte um Anmeldung) am 6.2.20 von 19.00 bis 20.30 Uhr, Murbacherstr.35, Luzern
Weitere Informationen und Anmeldung hier
> Stimmen von Teilnehmenden

​Winterthur: Start 6. Mai 2020
Achtsames Selbstmitgefühl
Achtwöchiges Training in Mindful Self-Compassion (MSC)
Weitere Information und Anmeldung hier
> Stimmen von Teilnehmenden

MSC-Meditationsabende in Luzern

für Absolventinnen des 8-wöchigen Trainings
Do 16.1./Do 13.2./Do 19.3/Fr 17.4./Fr 29.5./Do 18.6.2020 Anmeldung: über Doodle

jeweils von 19.00 bis 20.30 Uhr, Murbacherstrasse 35, Seminarraum M35. Luzern

Kosten: 25.- pro Abend, einzeln buchbar

Max. 11 TeilnehmerInnen pro Abend

MSC-Meditationsabende in Winterthur

für Absolventinnen des 8-wöchigen Trainings

jeweils von 18.30 bis 20 Uhr, Praxis Wartstrasse 1, 8400 Winterthur
Kosten: 25.- pro Abend, einzeln buchbar

Max. 8 TeilnehmerInnen pro Abend

Anmeldung und Daten: über Doodle

MSC Follow-Retreats 2020 werden noch bekannt gegeben

für AbsolventInnen des 8-wöchigen Trainings

 

 

 

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Selbstmitgefühl ist ein zentraler Teil der Selbstfürsorge.

Unter Selbstfürsorge verstehen wir die Fähigkeit, sich selbst liebevolle Fürsorge zukommen zu lassen. Das bedeutet, dass wir uns selbst nicht bloss mit dem Nötigsten versorgen wie Essen, Hygiene, Bewegung, Schlaf, sondern uns unserem eigenen bedürftigen inneren Teil zuwenden und ihn achtsam mit dem versorgen, was er braucht.

 

Louise Reddemann, eine wegweisende deutsche Psychotherapeutin, definiert Selbstfürsorge als „einen liebevollen, wertschätzenden, achtsamen und mitfühlenden Umgang mit mir selbst und Ernstnehmen der eigenen Bedürfnisse“.

 

Die zwei Grundpfeiler für Selbstfürsorge sind demnach Selbstaufmerksamkeit (oder das Selbst-Gewahrsein, was uns als Wort besser gefällt!) und Selbstmitgefühl. Die Selbstaufmerksamkeit (im Sinne eines inneren Beobachters, der auf den verschiedenen Seins-Ebenen wahrnimmt, was in uns passiert) dient als Sensorium, das uns Informationen über unsere Befindlichkeit liefert. Wir benötigen also so etwas wie eine innere Instanz, mit der wir uns selbst beobachten können. Einen inneren Beobachter, der auf den verschiedenen Seins-Ebenen (Körper, Gefühle, Gedanken, Spiritualität, Impulse) wahrnimmt, was in uns passiert. Die Selbstaufmerksamkeit (oder das Selbst-Gewahrsein) dient sozusagen als Messgerät, das uns Daten über unsere Befindlichkeit liefert. Diese Daten nützen aber nichts, wenn sie nicht auf etwas in uns treffen, das eine wertschätzende, einfühlende und freundliche Haltung uns selbst gegenüber einnehmen kann. Dies ist das Selbstmitgefühl. Selbstmitgefühl ist Voraussetzung, damit wir die Daten über unsere Befindlichkeit ernst nehmen und daraufhin unseren fürsorglichen Teil einschalten, damit dieser sich unserem bedürftigen Teil zuwenden kann.

 

Wenn dieser ideal beschriebene Ablauf so stattfinden kann, erfahren wir in uns selbst Zuwendung, Trost und Verbundenheit. Er generiert eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit, die unserem Organismus ein positives Feedback liefert, den Selbstkontakt vertieft und Stress deutlich reduzieren kann.

Was ist Selbstfürsorge?